AGB

1. Geltungsbereich

1.1.  Diese AGB gelten für alle durchgeführten Aufträge, Angebote, Aktionen und Leistungen der André Schlechte · Film und Fotografie mit Sitz in Hannover, nachfolgend “Agentur” genannt.

1.2.  Vertragspartner und Auftraggeber sind im Sinne dieser AGB vor allem Besteller von Dienstleistungen und können sowohl natürliche, juristische Personen, als auch rechtsfähige Personengesellschaften darstellen.

1.3.  Bei einer Angebotsanfrage und gleichzeitigem Verzicht auf Widerspruch erklärt sich der Auftraggeber ausdrücklich mit den AGB einverstanden.

1.4.  Regelungen, die diese AGB abändern oder aufheben sind nur dann gültig, wenn sie schriftlich von uns bestätigt wurden. Das gilt auch für abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers.

1.5.  Mündliche oder telefonische Absprachen sind in schriftlicher Form nachzureichen. Durch Nichtbeachtung hervorgerufene Folgen gehen im Zweifel zu Lasten des Auftraggebers.

1.6.  Soweit nicht anders vereinbart, gelten diese AGB auch für zukünftige Ge­schäfts­beziehungen der Vertragspartner, ohne dass es einer erneuten Zustimmung bedarf.

1.7.  Die Vertragssprache ist Deutsch. Alleiniger Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten über Vertragsverhältnisse, die diesen AGB unterliegen, ist der Sitz der Agentur in Hannover.

2. Vertragsgegenstand

2.1.  Vereinbart wird die Produktion eines oder mehrerer Videofilme gemäß spezifischer, individualvertraglicher Vereinbarungen, im folgenden “Werk” genannt. Es können auch Teilleistungen wie Aufnahme, Schnitt oder Postproduktion vereinbart werden.

2.2.  Das Erstgespräch ist dabei kostenlos und unverbindlich. Es kann per Telefon/VoIP/Videokonferenz, in den Räumen der Agentur in Hannover, und in einigen Fällen auch vor Ort beim Auftraggeber geführt werden.

3. Vertragsschluss

3.1.  Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, müssen Aufträge schriftlich erteilt werden. Die Auftragsbestätigung eines Auftraggebers gilt als verbindliche Annahme der in der Bestätigung genannten Auftragsinhalte.

3.2.  Vorvertragliche Mitteilungen der Agentur wie Angebote, Beschreibungen und Kostenvoranschläge sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart oder auf die Verbindlichkeit eines Angebots hingewiesen wird.

3.3.  Vorleistungen, die im Rahmen eines Angebots auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers erbracht werden, können dem Auftraggeber auch ohne Vertragsschluss in Rechnung gestellt werden. Vorleistungen solcher Art müssen rechtzeitig seitens der Agentur als solche kenntlich gemacht werden.

4. Produktion

4.1.  Die ausschließliche Verantwortung für die technische und künstlerische Gestaltung des Werkes als Ganzes sowie seiner Teile liegt bei der Agentur.

4.2.  Soweit seine Weisungen befolgt worden sind, trägt der Auftraggeber die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Inhalts des Werkes sowie seine rechtliche Zulässigkeit.

4.3.  Die Agentur produziert das Werk nach:

— vom Auftraggeber spezifizierten Vorlagen (Drehbuch, Storyboard, etc.)
— schriftlich niedergelegten Ergebnissen des Pre-Production-Meetings
— möglichen weiteren (auch späteren) Weisungen des Auftraggebers

4.4.  Die Agentur liefert das Werk in einer Qualität ab, die mindestens dem technischen Stand ihres Showreels / ihrer Musterrolle entspricht. Genaue technische Spezifikationen werden im Angebot festgelegt.

4.5.  Dem Auftraggeber obliegt die letzte Entscheidung bezüglich aller organisatorischen, technischen, rechtlichen, künstlerischen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit der Produktion.

4.6.  Die Auswahl der Mitwirkenden – wie Musiker, Sprecher oder Schauspieler – geschieht in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Wünscht der Auftraggeber die Buchung bestimmter Mitwirkender, so trägt er die eventuell anfallenden Mehrkosten durch höhere Honorarforderungen als die von der Agentur vorgeschlagenen.

4.7.  Der Auftraggeber erklärt, dass er über alle für die Produktion erforderlichen Rechte hinsichtlich der vorerwähnten Vorlagen verfügt und die Agentur von Ansprüchen Dritter frei stellt.

4.8.  Wünscht der Auftraggeber die Nutzung eigenen Produktionsmaterials, dann ist er verpflichtet dieses nach den Format- und Zeitvorgaben der Agentur zur Verfügung zu stellen. Bei eventuell anfallenden Mehrkosten durch eine notwendige, aufwendige Bearbeitung dieses Materials trägt der Auftraggeber die zusätzlich entstehenden Kosten.

4.9.  Gibt der Auftraggeber die Nutzung eines bestimmten Musiktitels vor, so ist dafür verantwortlicher dass es sich dabei um GEMA-freies Material handelt, oder dass er alle nötigen Rechte am verwendeten GEMA-pflichtigen Material besitzt.

4.10.  Die Agentur hat den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen, sobald eine Abweichung von Produktionsgrundlagen im Sinne der AGB erkannt wird oder sonstiger Grund zur Annahme besteht, dass sich der Auftrag nicht wie geplant realisieren lässt, insbesondere bei Auftreten von technischen, personellen oder rechtlichen Hindernissen.

4.11.  Der Auftraggeber kann zwischen Auftragsbestätigung und Abnahme des Werkes Änderungen an den ursprünglich vereinbarten Vorlagen oder Abweichungen vom Ergebnis des Pre-Production-Meetings verlangen, oder anderweitig neue Weisungen erteilen, die von den bereits erteilten abweichen.

4.11.1.  Die Agentur verpflichtet sich, derartige Änderungen auf Machbarkeit und Mehrkosten zu überprüfen und entsprechend umzusetzen.

4.11.2.  Führt die Umsetzung zu Mehrkosten gegenüber dem ursprünglichen Angebot, dann hat die Agentur vor der Umsetzung darauf hinzuweisen. Besteht der Auftraggeber auf die Änderung, hat dieser die Mehrkosten zu tragen.

4.11.3.  Führt die Änderung zu einer Kostenersparnis, kommt diese dem Auftraggeber zugute – mit Ausnahme der auf die Kosten entfallenden Vergütung der Agentur nach Maßgabe der Kostenkalkulation.

4.11.4.  Wenn die Agentur es versäumt, den Auftraggeber auf Mehrkosten hinzuweisen, dann kann sie nur 50% der Mehrkosten geltend machen.

4.12.  Sollte die Agentur vom genehmigten Drehbuch abweichen wollen, und würden dadurch Mehrkosten entstehen, dann bedarf dazu es der vorherigen, ausdrücklichen Zustimmung des Auftraggebers.

5. Abnahme

5.1.  Die Agentur stellt dem Auftraggeber direkt nach Fertigstellung des Werkes eine Musterkopie (in Form eines Datenträgers oder Streaming-Links) zur Verfügung.

5.2.  Soweit nichts anderes vereinbart ist, verpflichtet sich der Auftraggeber innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung zu erklären, ob er das Werk in der vorliegenden Fassung abnimmt, oder die Abnahme aufgrund von Mängeln verweigert.

5.3.  Lässt der Auftraggeber diese Frist verstreichen, gilt das Werk als abgenommen und der Rechnungsbetrag wird ohne Abzüge fällig. Spätere Beanstandungen sind ausgeschlossen. Das Werk gilt ebenfalls als abgenommen, wenn der Auftraggeber die abgelieferte Leistung ohne Beschwerde in Benutzung nimmt.

5.4.  Lehnt der Auftraggeber die Abnahme wegen technischer Mängel oder aus anderen von der Agentur zu vertretenden Umständen ab, dann hat die Agentur die Mängel auf eigene Kosten zu beseitigen und dem Auftraggeber eine beanstandungsfreie Kopie zur erneuten Abnahme anzubieten.

5.5.  Beanstandungen, die auf künstlerischen Gesichtspunkten beruhen, können – sofern nichts anderes vereinbart wurde – einmalig geltend gemacht werden. Nach erfolgter Korrektur ist die Agentur zu keinen weiteren künstlerischen Änderungen verpflichtet.

5.6.  Nachträgliche künstlerische Differenzen innerhalb der bereits vereinbarten Konzeption stellen keinen Mangel dar.

5.7.  Der Auftraggeber ist zur Abnahme des Films verpflichtet, wenn das erstellte Werk den vereinbarten Vorgaben entspricht (einschließlich etwaiger Änderungen des Auftraggebers) sowie technisch und qualitativ den Standards der Agentur entspricht.

6. Termine und Fristen

6.1.  Der Produktionszeitraum beginnt und endet gemäß individueller Absprache zwischen Agentur und Auftraggeber, und ist im Angebot vermerkt. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotserstellung noch keine Terminierung möglich sein, so wird dies im Angebot vermerkt.

6.2.  Stellt sich während der Produktion heraus, dass der vereinbarte Zeitplan nicht eingehalten werden kann, dann hat die Agentur den Auftraggeber unverzüglich über den Grund und die voraussichtliche Dauer der Verzögerung zu unterrichten.

6.3.  Wird der Abgabetermin durch die Agentur nicht eingehalten, dann ist der Auftraggeber verpflichtet, ihm eine angemessene Nachfrist zur Ablieferung des Werkes zu setzen. Hierbei gelten die gesetzlichen Haftungsvorschriften.

6.4.  Treten Verzögerungen aufgrund von Umständen im Verantwortungsbereich des Auftraggebers auf – wie nachträgliche Änderungswünsche, oder die verspätete Erbringung von Mitwirkungsleistungen – dann hat die Agentur dies nicht zu vertreten. Das Eintreten solcher Umstände berechtigt die Agentur, den Produktionszeitraum (zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit) um die Dauer der Verzögerung zu verlängern.

6.5.  Im Falle von Verzögerungen aufgrund von außergewöhnlichen Umständen, die von der Agentur trotz gebotener Sorgfalt weder beeinflusst noch vorhergesehen werden können – wie Naturgewalten, Streiks, Aussperrung, behördlichen Anordnungen, allgemeinen infrastrukturellen oder informationstechnologischen Ausfällen, etc. – gilt der vorangegangene Punkt.

6.6.  Verzögert sich die Produktion durch Umstände im Verantwortungsbereich des Auftraggebers um mehr als 6 Monate, und liegt diesbezüglich keine gesonderte Vereinbarung vor, dann berechtigt dies die Agentur zum Vertragsrücktritt. Der Auftraggeber trägt in diesem Fall die vereinbarten Gesamtkosten der Produktion ohne Abzüge, sowie zuzüglich eventueller Mehraufwendungen aus ergänzenden Absprachen.

6.7.  Das Rohmaterial sowie für die Produktion benötigten Materialien werden ein (1) Jahr lang kostenlos von der Agentur eingelagert. Nach Ablauf dieser Frist wird der Auftraggeber kontaktiert und aufgefordert, zu entscheiden ob das Material (kostenpflichtig) weiter eingelagert werden soll.

7. Nutzungsrechte

7.1.  Mit Abschluss der Dienstleistung seitens der Agentur, aber erst nach vollständiger Bezahlung durch den Auftraggeber, überträgt die Agentur sämtliche für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte am finalen Werk und dessen Teilen an den Auftraggeber.

7.2.  Jegliche Form der Weitergabe von Rechten des Auftraggebers an Dritte bedarf einer ausdrücklichen, schriftlichen Erlaubnis der Agentur.

7.3.  Die offenen Projektdaten, das Urheberrecht, sowie das Recht an nachträglichen Veränderungen am Gesamtwerk und dessen Teilelementen verbleiben bei der Agentur.

7.4.  Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, bleibt die Agentur in jedem Fall und zu jeder Zeit berechtigt, das Werk im Rahmen von Eigenwerbung auf seinen Internetpräsenzen und in Showreels zu nutzen, anlässlich von Filmfestivals und Wettbewerben vorzuführen bzw. vorführen zu lassen, sowie den eigenen Firmennamen und/oder das Firmenzeichen als Copyrightvermerk im Werk zu zeigen.

7.5.  Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, hat die Agentur das Recht, sowohl auf Vervielfältigungsstücken des Werkes, als auch in Veröffentlichungen darüber, als Urheber genannt zu werden. Die Nennung kann von der Agentur beim Auftraggeber eingefordert werden.

7.6.  Falls nichts anderes vereinbart wird, ist der Auftraggeber verpflichtet jegliche Bearbeitungen am Werk ausschließlich durch die Agentur vornehmen zu lassen, es sei denn dieses ist aus wirtschaftlichen, werblichen oder technischen Gründen unzumutbar. Ansonsten darf das fertige Werk ohne ausdrückliche Einwilligung der Agentur weder im Original noch in Kopie verändert werden.

7.7.  Eigentums- und Urheberrechte für Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen, Konzepte, Angebote, Fotografien, Grafiken, Texte, “Behind the Scenes” Material und sonstigen Dokumenten, insbesondere solche die als “vertraulich” bezeichnet werden, verbleiben bei der Agentur.

7.8.  Vorschläge oder Weisungen des Auftraggebers nehmen weder Einfluss auf die Höhe der Vergütung, noch begründen sie ein Miturheberrecht. Dies gilt auch für Mitarbeiter, Subunternehmer, Erfüllungsgehilfen, oder anderweitig Beauftragte des Auftraggebers.

7.9.  Das Bekanntwerden von Verstößen gegen obige Bestimmungen berechtigt die Agentur zur Geltendmachung von Vertragsstrafen in Höhe von bis zu 500% der vereinbarten Vergütung, sowie möglicherweise zusätzlicher Schadensersatzforderungen und/oder Honorarzahlungen. Unberührt davon behält sich die Agentur das Recht vor, bei einer konkreten Schadensberechnung einen möglicherweise noch höheren Schaden geltend zu machen.

8. Vergütung

8.1.  Sämtliche Preise sind in Euro und zuzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Mehrwertsteuer zu verstehen.

8.2.  Die Vergütung umfasst, soweit nicht anders vereinbart, die Produktion und Übergabe des Werkes in digitaler Form einschließlich aller Nebenkosten – wie Honoraren für Urheber, Filmschaffende und Darsteller, Kosten von Drehgenehmigungen, Reisen und Unterbringung, Versicherungen, etc. – sowie der Abgeltung aller für das vereinbarte Werk erforderlichen Rechte und Lizenzen.

8.3.  Soweit nicht anders vereinbart, wird die Vergütung wie folgt zur Zahlung fällig:

— 50% ab erfolgtem Pre-Production-Meeting und vor Drehbeginn
— 50% ab erfolgter Abnahme durch den Auftraggeber

8.4.  Sollte die Preiskalkulation Vorkosten enthalten – wie Reisen, Casting, Motivsuche, etc. – dann werden diese ab Auftragserteilung in voller Höhe fällig.

8.5.  Nicht im Angebot spezifizierte, zusätzliche Vervielfältigungsstücke – wie DVDs, BluRay Discs, USB Sticks und Festplatten – sind gemäß der aktuellen Preisliste gesondert zu vergüten.

8.6.  Sollte über die Erstattung von Reisekosten und Spesen keine gesonderte Vereinbarung im Angebot vermerkt sein, dann sind diese inkludiert.

8.7.  Die finale Bereitstellung des Werkes gemäß den vereinbarten technischen Spezifikationen erfolgt nach vollständiger Zahlung des vereinbarten Betrags – sofern der Auftrag nicht vorher storniert wurde, bzw. der Auftraggeber gemäß dieser AGB vom Vertrag zurückgetreten ist.

8.8.  Sollte der Auftraggeber bereits gebuchte und schriftlich bestätigte Termine nicht wahrnehmen, dann ist die Agentur zu einer Schadensersatzsumme in Höhe von bis zu 50% der vereinbarten Vergütung berechtigt. Für kurzfristig (innerhalb von 7 Werktagen) abgesagte, bereits schriftlich vereinbarte Termine, kann die Agentur außerdem eine Gebühr von 150€ erheben.

8.9.  Wird das Werk in größerem Umfang als ursprünglich vereinbart genutzt, dann steht der Agentur zusätzlich die Differenz zwischen der höheren Vergütung für die tatsächliche Nutzung und der ursprünglich vereinbarten Vergütung zu.

8.10.  Eine Verrechnung mit etwaigen Gegenansprüchen steht dem Auftraggeber nur zu, wenn diese unbestritten und rechtskräftig festgestellt, oder von der Agentur anerkannt sind.

9. Zahlungsbedingungen

9.1.  Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

9.2.  Sonderangebote, Vergünstigungen und Rabatte gelten nur bei fristgerechter Zahlung durch den Auftraggeber.

9.3.  Zahlungen sind ausschließlich auf das in der jeweiligen Rechnung genannte Konto zu erbringen. Der Abzug von Skonto ist nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung oder wie auf der Rechnung angegeben zulässig.

9.4.  Sollte der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug geraten oder eine Stundung vereinbart werden, dann werden dem Auftraggeber Zinsen in der nach §288 des BGB festgelegten Höhe in Rechnung gestellt.

9.5.  Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung seitens des Auftraggebers ist erst nach schriftlichem Einverständnis der Agentur zulässig, oder wenn eine unbestrittene gerichtliche Feststellung der Forderungen vorliegt.

10. Auftragsdatenverarbeitung

10.1.  Über Art und Umfang der Auftragsdatenverarbeitung gemäß der DSGVO werden Auftraggeber umfassend in unserer Datenschutzerklärung belehrt, die gleichzeitig Teil dieser AGB ist und unter dem folgenden Link eingesehen werden kann: andreschlechte.com/dsgvo

11. Geheimhaltung

11.1.  Die Agentur ist dazu verpflichtet, Stillschweigen über Vereinbarungen und Informationen zur Produktion, ihrem Inhalt, sowie zeitlichen Vorgaben zur Veröffentlichung des Werkes zu bewahren.

11.2.  Dies umfasst auch, dass produziertes Material Dritten in keiner Form zugänglich gemacht wird. Ausgenommen hiervon sind Dienstleister und andere Partner der Agentur, deren Auftragsdatenverarbeitung zur Umsetzung des vereinbarten Auftrags notwendig sind.

11.3.  Agentur und Auftraggeber sind gleichermaßen dazu verpflichtet, alle aufgrund des Vertragsverhältnisses zugänglich gemachten Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des anderen Teils zu wahren und die Einhaltung dieser Verpflichtung auch, und vor allem, hinsichtlich ihrer Mitarbeiter und Subunternehmer durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Die Geheimhaltungsverpflichtung besteht über die Dauer des Vertrages hinaus.

11.4.  Nach der ersten öffentlichen Aufführung des Werkes ist es für die Aufnahme des Werkes in das Showreel / die Musterrolle der Agentur zulässig.

12. Haftung

12.1.  Die Feststellung eines durch die Agentur verursachten Mangels bedeutet keinen Anspruch auf Schadensersatz, es sei denn der Mangel wurde durch grob fahrlässiges Verhalten verursacht.

12.2.  Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Agentur nur bei Verletzung von Kardinalpflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden beschränkt.

12.3.  Obige Haftungsbeschränkungen gelten sowohl für Mitarbeiter, Subunternehmer, als auch Erfüllungsgehilfen der Agentur, die in Zusammenhang mit dem Auftrag tätig werden.

12.4.  Sollten Betriebsstörungen in Geschäfts- und Betriebsräumen entstehen, die durch vom Auftraggeber veranlasste Dreharbeiten verursacht werden, kann die Agentur hierfür keine Haftung übernehmen.

12.5.  Gesetzliche Regeln zu Beweislastverteilung und Haftung für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleiben von diesem Vertrag unberührt.

12.6.  Die Versendung der Arbeiten online oder durch physischen Transport erfolgt auf Gefahr und gegebenenfalls auch Rechnung des Auftraggebers.

12.7.  Eine Haftung der Agentur für Fehler an Datenträgern oder Dateien, die bei der Übertragung auf Geräte des Auftraggebers entstehen, ist ausgeschlossen.

12.8.  Für die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit oder markenrechtliche Eintragungsfähigkeit des Werkes, sowie der Neuheit von beworbenen Produkten übernimmt die Agentur keine Haftung.

13. Schlussbestimmungen

13.1.  Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, dann ändert dies nichts an der Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck, den die unwirksame Bestimmung verfolgt, möglichst nahe kommt.

13.2. Die letzte Aktualisierung dieser AGB stammt vom 28.06.18